Das diesjährige 12h Rennen in Külsheim war wieder ein Highlight im diesjährigen Terminkalender. Perfekt organisiert, nette Veranstalter und Helfer, ein familiäres und freundschaftliches Umfeld und viel Spaß.
Getrübt wurde das Ereignis nur vom schweren Sturz von Michael in der letzten Abfahrt durch den Wald. Leider liegt er noch im Krankenhaus in Würzburg. An dieser Stelle möchte ich ihm gute Besserung wünschen und hoffe, ihn kommendes Jahr wieder am Start zu treffen. Genaueres zu seinem Zustand findet sich hier.
Mein Schwager hatte beschlossen dieses Jahr nicht mitzufahren. Mit Christian Schneider gelang es mir, einen starken Ersatzmann zu ergattern, der seine Form mit sehr schnellen Rundenzeiten demonstrierte.
Letztendlich sind wir wohl 6. in unserer Klasse geworden. Das Ganze ist leider mit einem gewissen Maß an Unsicherheit zu betrachten, da die Zeitnahme eine wahre Katastrophe war und schon bei den ersten Zwischenständen gravierende Mängel aufwies.
Es waren auch wieder die üblichen Verdächtigen am Start:
Der pinke Pirat Ramin

Gewinner oder Zweiter der 2er Klasse (Männer!!!!! und nicht bei den Mädchen)
Tom und Rienie die beiden Eisenschweine

Lomo die unschaltbare Eingangeinheit

McLeod die Zabotrailprinzessin

(„Alles Luschen hier!“)
Ralf der Mixedseriensieger mit Rennabbruch

Das Rennen teilten wir uns so ein, dass jeder zwei Runden fahren sollte. Leider hatte ich in meinem zweiten Turn direkt vor der Wechselzone einen Platten und verlor viele Minuten. In meinem dritten Turn setzte der Regen ein. Oben auf dem Übungsgelände zuckten die Blitze über die Landschaft. Die Strecke verwandelte sich sehr schnell in eine schlammige Rutschbahn. Ich blieb von einem Sturz verschont, sah aber garantiert in jeder Runde mindestens einen Fahrer sich in irgendeiner Abfahrt aufmaulen. Natürlich gab es auch bei mir haarige Situationen mit wegrutschenden Reifen und einer sehr spontanen hundertachtzig Grad Wende, doch auch bei den anderen Stürzen, die ich beobachten konnte, blieben gottlob schwerwiegende Folgen aus.
Die nächsten beiden Regengüsse erwischte ich auch voll und gab es irgendwann mal auf, das Rad oder auch mich nach jedem Rundgang zu waschen.
Christian und ich sind jeweils 12 Runden gefahren und haben somit 240 gefahrene Kilometer vorzuweisen. Wer denkt, dass sei viel, sollte sich mal die Strecke anschauen, die der Gewinner der Solofahrer zurückgelegt hat: 230km!!!! Alleine und ohne Hilfsmotor. RESPEKT!
Besonders erwähnenswert ist der letzte Posten auf der Strecke gewesen. Dort saßen den ganzen Tag Streckenposten, die gesungen, getanzt, getrommelt, geklatscht und sogar jeden einzelnen namentlich angefeuert haben. Gerade an dieser Stelle begann die Rennstrecke sehr steil zu werden und der Beifall beflügelte mich dazu, nicht vom Rad abzusteigen und zu schieben. Vielen vielen Dank!
Nach meiner letzten Runde begrüßte mich die Zahnfee mit einem leckeren eiskalten Hefe und wir genossen die schöne Stimmung bei der anschließenden Siegerfeier. Rolf, Bernd und Gerda sind in der Dreier Mixedklasse Zweite geworden. Herzlichen Glückwunsch! Bernd trieb mich in meiner letzten Runde zu einer Höchstleistung an, konnte ich doch die ganze Zeit seinen Atem in meinem Nacken spüren. Die Angst von ihm überholt zu werden, ist sehr motivierend.
Grüße
W.




Schönes Video, da kommt glatt das Renngefühl wieder hoch! Flott unterwegs, so viele Fahrer habe ich nicht überholt. Dank Rolf und Caro waren wir 6. im 3er-Mixed, den fünften um zwei Minuten verpasst. Külsheim ist immer wieder toll.
meister,
röschbeggt! dein virtuelles leben hier hat beständigkeit. sehr schön.
zum realen: frau sky und der alte mann werden dich alsbald aufsuchen. nein, kein angebot, das ist eine drohung. vielleicht gar das flugunfähige federtier im gepäck.
wir sollten also reden.
zeitnah.
@ Armin Nicht nur drohen, sondern auch rasant in die Tat umsetzen. Ihr seid jederzeit herzlich willkommen.
ja schöööön, danke für den bericht!
dein pedal oder lenker knackt im wiegetritt.