Die neue Tauberbrücke in Tauberbischofsheim hält für Radfahrer ein paar Überraschungen bereit. Ich bin mir unsicher, inwieweit die obere Kreuzung noch umgestaltet wird, aber so wie es bisher aussieht, würde ich mich gerne vor dem Verkehrsplaner hinstellen, um ihn kräftig auszulachen.
Um die Situation gut darstellen zu können, muss man sich den Weg von der Fußgängerzone her kommend anschauen.
Die Fußgängerampel über die Vitryallee zeigt mir mit dem Radfahrersymbol, dass ich mich auf den extra sehr breit gebauten Seitenstreifen der Brücke begeben soll.
Dieser Seitenstreifen ist auch nett.
Die neuen Lichterchen machen etwas her, doch drehen wir uns mal um.
Ich muss jetzt geradeaus und sehe das:
Der breite Streifen verschwindet rechts hinunter zum Taubertalradweg und ich als Radfahrer mit Anhänger darf mich im Zick-Zackkurs über die Kreuzung hangeln.
Das Problem ist die Verkehrsinsel, auf der ich warten muss. Die ist gerade so groß, dass ich vorne das Vorderrad quer stellen muss, damit mir hinten die LKW nicht den Anhänger umfahren.Irgendwie gucke ich auch mit dem kompletten Gespann in die falsche Richtung.
Was bleibt mir also anders übrig, als den schön geplanten breiten Fuß- und Radweg liegen zu lassen und mitten über die Brücke zu fahren. Rechts fahren LKW und Busse an mir vorbei, hinter mir staut sich der Verkehr und dem Gegenverkehr kann ich frech zugrinsen.
Schade! Gute Idee gehabt, aber bisher wurde sie eher bescheiden umgesetzt. Ich würde gerne als Radfahrer darauf verzichten mitten über die Brücke zu fahren. Den Radweg kann ich aus o.a. Gründen vergessen und der Taubersteg ist mit seinen Schikanen eh das bessere Fahrtraining. 😉
Grüße
W.



