Sonntagsausflug um Bamberg

Diesen Sonntag sind wir die erste lange Runde gefahren. Gestartet sind Rainer und ich in Schweinfurt und haben eine Schleife um Bamberg gezogen. War nicht wirklich mein Tag und ich muss gestehen, es hat wirklich weh getan.

Vielleicht bin ich das nächste Mal wieder besser und es macht mehr Freude. Deswegen gibt es auch keinen langen Bericht; allerhöchstens eine Ode an die Schmerzen.

Grüße

W.

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Breizeit

Heute gab es für den Kleinen einen hervorragenden selbstgemachten Brei aus dem blauen Napf:

Wirklich gut schmeckt das Zeug nicht und vermutlich kann man es auch als Klebstoff verwenden.

Da muss er nun durch. (Eventuell würde ich das Essen auch einstellen, wenn mich jemand so blöd anschaut.)

Seine Antwort ist deutlich. „Brrrrrrrrrrrrpfffffffff!“

Aber letzten Endes ist er doch satt geworden.

Grüße

W.

Gestern in Würzburg

saß ich wartend im Wöhrl und bespielte den Kleinen.

Das Wetter schlug faszinierende Kapriolen.

Für kommenden Sonntag steht eine lange Tour von Schweinfurt in Richtung Nürnberg an. Der Wetterbericht meldet bis zu 18 Grad. Womöglich wird das die erste Ende März Tour mit Rainer, die nicht mit Schwimmversuchen endet.

Grüße

W.

Joseph Heller

Vor einigen Tagen habe ich mit dem Teleobjektiv experimentiert und das Bücherregal abgelichtet. Dabei fiel mir wieder die Reihe mit den Büchern von Joseph Heller auf.

Catch 22 ist in den Sprachgebrauch eingegangen, um eine ausweglose paradoxe Situation zu beschreiben. Dazu einer der interessantesten Haken:

„Sorgen machte ihm auch Yossarián, der nun auf der Stelle beschloß, den Verstand zu verlieren.

„Du verschwendest nur deine Zeit“, mußte Doc Daneeka ihn aufklären.

„Kannst du denn nicht jemanden fluguntauglich schreiben, der den Verstand verloren hat?“

„Oh gewiß doch. Ich muß sogar. Es gibt eine Vorschrift, die besagt, daß ich jeden Verrückten für fluguntauglich erklären muß.“

„Warum also nicht mich? Ich bin verrückt. Du brauchst nur Clevinger zu fragen.“

„…Bring mir Clevinger und ich werde ihn fragen.“

„Du kannst auch jeden anderen fragen. Alle werden dir bestätigen, daß ich verrückt bin.“

„Die sind ja selber verrückt.“

„Warum schreibst du sie dann nicht fluguntauglich?“

„Warum bitten sie mich nicht darum?“

„Weil sie verrückt sind, deshalb.“

„Natürlich sind sie verrückt“, erwiderte Doc Daneeka. „Ich hab` dir doch gerade gesagt, daß sie verrückt sind. Und du kannst doch nicht Verrückte darüber urteilen lassen, ob du verrückt bist oder nicht.“

Yossarián betrachtete ihn nüchtern und versuchte es auf einem anderen Weg. „Ist Orr verrückt?“

„Klar ist er verrückt“, sagte Doc Daneeka.

„Kannst du ihn fluguntauglich schreiben?“

„Klar kann ich das. Er muß aber erst darum bitten. So verlangt es die Vorschrift.“

„Warum bittet er dich denn nicht darum?“

„Weil er verrückt ist“, sagte Doc Daneeka. „Er muß einfach verrückt sein, sonst würde er nicht immer wieder Einsätze fliegen, obgleich er oft knapp mit dem Leben davongekommen ist. Selbstverständlich kann ich Orr fluguntauglich schreiben. Er muß mich aber erst darum bitten.“

„Mehr braucht er nicht zu tun, um fluguntauglich geschrieben zu werden?“

„Nein, mehr nicht. Er braucht mich nur zu bitten.“

„Und dann kannst du ihn fluguntauglich schreiben?“ fragte Yossarián.

„Nein. Dann kann ich es nicht mehr.“

„Heißt das, daß die Sache einen Haken hat?“

„Klar hat sie einen Haken“, erwiderte Doc Daneeka. „den X-Haken. Wer den Wunsch hat sich vom Fronteinsatz zu drücken kann nicht verrückt sein.“

Es war nur ein Haken bei der Sache, und das war der X-Haken. X besagte, daß die Sorge um die Sicherheit angesichts realer, unmittelbarer Gefahr als Beweis für fehlerloses Funktionieren des Gehirns zu werten sei. Orr war verrückt und konnte fluguntauglich geschrieben werden. Er brauchte nichts weiter zu tun, als ein entsprechendes Gesuch zu machen; tat er dies aber, so galt er nicht länger mehr als verrückt und würde weitere Einsätze fliegen müssen. Orr wäre verrückt, wenn er noch weitere Einsätze flöge, und bei Verstand, wenn er das ablehnte, doch wenn er bei Verstand war, mußte er eben fliegen. Flog er diese Einsätze, so war er verrückt und brauchte nicht zu fliegen; weigerte er sich aber zu fliegen, so mußte er für geistig gesund gelten und war daher verpflichtet, zu fliegen. Die unübertreffliche Schlichtheit dieser Klausel der X beeindruckte Yossarián zutiefst, und er stieß einen bewundernden Pfiff aus.“[1]



 

[1] Heller: Catch 22. 1994. S.57 u. 58

 

„Endzeit“ erschien 1994 und greift die Figuren von „Catch 22“ wieder auf. Leider ist das Buch momentan vergriffen. Sollte man aber im Antiquariat darüber stolpern, so empfehle ich, das Buch unbedingt mitzunehmen und zu lesen. Es handelt sich um eine bunte und groteske Gesellschaftskritik, die ihren Höhepunkt in der absurden Vernichtung oder Rettung der Welt sucht.

Grüße

W.

Endlich wieder draußen

Blick auf die Mainschleife bei Urphar.

Wertheimer Schloss besichtigt.

Wilde Ströme bei Reicholzheim bezwungen.

Und etwas für die Bildung getan. (Auf dem Main-Donau-Wanderweg zwischen Bronnbach und Gamburg)

Trotz Regen eine tolle Tour.

Grüße

W.

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Brückenheiliger ohne Brücke

Es kann schon mal passieren, dass man einem Brückenheiligen ohne Brücke begegnet. Aus einer frisch aufgelegten Geschichte der Hochhäuser Wegmarkierungen habe ich erfahren, dass es eine dieser Figuren in Hochhausen gibt. Anscheinend hatte der Stifter dieser Figur (oder dessen Ahnen) Bedenken, dass das nächste Hochwasser die Figur mitreiße. Daraufhin wurde sie in den Ortskern von Hochhausen verlegt.

 

Womöglich ist das auch die Ursache dafür, dass in Donnersdorf am Fuße des Steigerwalds auch folgende Figur ohne Brücke steht. (Ganz herzlichen Dank an den Rainer, der die Figur gesehen, geknipst und geschickt hat.)

 

Grüße

W.

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Leistungstest

Heute bin ich meinen ersten Leistungstest gefahren. Ich sollte mir wohl doch ein anderes Hobby suchen.

Demnächst bekomme ich eine genaue Auswertung per Mail geschickt.


War eine interessante Angelegenheit.

Morgen darf ich aber mal wieder raus aufs Rad. Nach einer Woche Rollensport in der Garage und dem heutigen Test sehne ich mich nach frischer Luft.

Grüße

W.