Kinderbasar

Schon mal auf einem Kinderbasar gewesen?

Nein?

Unbedingt mal machen.

Aber bitte beachten: auf Kinderbasaren werden keine Kinder, sondern die dazugehörigen Sachen gebraucht verkauft.

Des Weiteren ist es wichtig, pünktlichst zu Beginn dort zu erscheinen. Eine halbe Stunde später sind alle  „guten“ Sachen herausgepickt und auf den Tischen bleibt ein riesiges Durcheinander übrig. Wahre Basarprofis stürmen den Saal, greifen sich alle nur interessant aussehenden Sachen einer Größe und ziehen sich dann mit Kind in eine Ecke zurück, um dann in Ruhe anprobieren und anschauen zu können.

Nach 1,5h wird es schon wieder ruhiger

Abgegraste durchwühlte Tische

Eine pünktliche Mutter versicherte mir bleich und erschrocken, dass ca. 50 Leute vor den noch verschlossenen Türen gewartet hätten.

Die Väter, Großeltern o.ä. Aufsichtspersonal für die Kinder dürfen derweil draußen an der Kuchentheke abhängen.

Einen guten Kinderbasar erkennt man an den Laptops an der Kasse, wo gleich den jeweiligen Nummern der Betrag zugeordnet wird.

Schwer beeindruckte Grüße

W.

5 Replies to “Kinderbasar”

  1. nicht nur gewesen….seit 15Jahren selbst Mitorganisator von sowas.
    ich könnt nen Buch schreiben über die ganzen Stories die ich da schon erlebt hab 😀

  2. hmmm, wenn auf nem Kinderbasar keine Kinder sondern das Zubehör gehandelt wird, werden dann Mütter und Väter nebst Großeltern gehandelt?
    Apropos Laptop…es dürfte doch möglich sein ein ein Zertifikat auf Kinderkleidung zu erwerben, dessen Verfügbarkeit (Kinderkleidung, nicht Zertifikat) ein weiterer Händler garantiert, usw., usw…ich meinerseits könnte das Zertifikat auf Kinderkleidung weiterverkaufen, bzw. darauf spekulieren dass dessen Wert im Laufe des Basars weiter steigen wird…weil dessen Verfügbarkeit (Kinderkleidung) ein Händler garantiert. Die spannende Frage wird sein zu welchem Zeitpunkt die Spekulationsblase (nicht Spekulantenblase ;-)) platz…auf das Gemetzel auf am neben und ums Parkett freue ich mich schon diebisch…

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