Jeden Dienstag kommt die Gemüsekiste

Jeden Dienstag bekommen wir von einem Biobauernhof eine Gemüsekiste „Mutter und Kind“ geliefert. Jedes mal ist es so wie ein bisschen Geschenk auspacken. Was wird dieses Mal in der Kiste liegen? Bzw. was liegt da überhaupt in der Kiste?

Heute habe ich zum ersten Mal bemerkt, was da überhaupt auf der Kiste steht. Ich musste etwas grinsen… „Naaaaaaaaapf!“

Der Blick unter das Grünzeug förderte Interessantes zu Tage.

Die große Frage ist aber nun. Was ist denn das? Muss ich es kochen, bevor ich es essen kann?

Hier ein Blick auf den überaus schönen Salat und das „Andere“.

Ein Gemüseabo ist eine tolle Idee, kostet auch nicht viel mehr als das Hollandgemüse vom Discounter und es schmeckt irgendwie besser. (eventuell auch nur deshalb, weil man es bewusster genießt.)
Grüße

W.

Nachtrag aus Nürnberg

Hier noch ein paar Bilder von „Rund um Flocke“ mit den Zabotrailern. Die Bilder stammen von Martin Barth, der sie mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Mein Lieblingsbild. Hier in groß.

Gleich in der Einführungsrunde vorne platt gefahren.

Björn zeigt sich von der besten Seite.

Startaufstellung

Der Fahrer hinter mir ist kein Kind.

Rolf und Bernd haben sich Zeit gelassen.

Christian in der Waldschneise.

Gleich legt er sich ab.

Kann er überhaupt etwas sehen?

Das war die letzte Runde wieder zusammen mit Marcus.

In den Händen halten wir garantiert nicht die letzte Runde des Abends.

Grüße

W.

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Elternzeit!

Heute beginnt im Prinzip die Elternzeit richtig für mich.

Chrissi geht heute zum ersten Mal seit der Geburt wieder zur Arbeit. Ein bisschen nervös bin ich schon. Werde ich den kleinen Hosenmatz mit der abgepumpten Milch oder mit der Flasche satt bekommen?

Anton in Supermannpose. Henning will mitfliegen.

 Hinter Fluffy

 

Grüße

 

W.

Rund um Flocke

Gestern trafen sich die Zabotrailer ganz in der Nähe von Flocke zu einer gemütlichen Rundenausfahrt. Eine Runde war ca. 8,5km lang. Schon bei der Einführungsrunde wurde mir schnell wieder klar, dass mich die Strecke technisch überfordern wird.

Mit Einführungsrunde befand ich mich 5h im Sattel (schob oder lag unter dem Rad) und schaffte insgesamt 55km. Das entspricht einem stolzen Schnitt von 11km/h.

Bernd, Rolf und Christian waren auch mit von der Partie.

Bernd (noch lacht er)

Christian

Rolf

Nun wollte ich bei jeder meiner Reisen versuchen, einen Brückenheiligen zu fotografieren. Leider gab es auf der Strecke nur eine einzige Brücke. Diese bestand aus ein paar zusammengezimmerten Brettern und ich habe mich nicht über sie getraut. Stellvertretend für einen Brückenheiligen bat ich Marcus darum, als billige Kopie eines Scheinheiligen sich auf das wackelige Teil zu stellen, aber irgendwie ging da etwas beim Knipsen schief.

Auf dem ersten Bild verschwand er im Atemhauch:

Auf dem zweiten Bild ist nicht wirklich was zu erkennen:

Und beim dritten Bild habe ich zu lange die Luft angehalten und die Aufnahme verzogen:

Mehr und viel bessere Bilder gibt es hier!

Heute fühle ich mich, also ob ich auf einer Rüttelplatte geschlafen hätte. Jeder Muskel von den Beinen bis in die Arme schmerzt. Ein paar blaue Flecken gab es von den Stürzen. Die Strecke, die Leute, das anschließende Besäufnis waren aber die Mühen absolut wert.

Grüße

W.

Odenwaldtour am 26.01./ Rippberg

Für Samstag den 26.01. hatte ein Bekannter dazu eingeladen, mit dem MTB den Odenwald zu erkunden. Rainer und ich beschlossen von TBB aus mit den Rädern bis nach Rippberg (dem Startpunkt) zu fahren.

In Rippberg angekommen trafen wir auch einen alten Bekannten:

Am Sportheim versammelte sich die bunte Truppe.

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Schon an der ersten Steigung zerlegte Rainer seine Kette. Dankbar nahm er die Kettenschlossspende von Karsten an. Ansonsten wäre die Fahrt schon schnell vorbei gewesen.

Wer den Schaden hat, braucht dann natürlich nicht für den Spott zu sorgen.

Danach konnte es endlich richtig los gehen. Unser local hero Olly führte uns auf schönen Wegen durch den Odenwald. Besonders gut hat mir der Abschnitt den Limes entlang gefallen.

Nach 55 sehr sehr schönen Kilometern kamen wir wieder am Sportgelände in Rippberg an. Rainer und ich tranken noch gemütlich ein Bier und machten uns auf dem Heimweg. Beim Verlassen von Rippberg entdeckte ich auf einer zweiten Brücke eine weitere Brückenheiligendarstellung.

Zurück fuhren wir mit starkem Rückenwind und waren ca. 15min schneller als auf dem Hinweg.

Es war ein toller Tag, der von einem leckeren selbstgekochten Abendessen gekrönt wurde.

Mehr Bilder dazu gibt es hier.

An dieser Stelle ein herzlichen Dankeschön an Olly.

Herzliche Grüße

W.

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Abendlicher Mittwochsausflug

Brückenheiligendarstellung in Lauda:

Die beiden folgenden Bilder entstanden kurz vor Edelfingen am oberen Radweg. Beim Betrachten des Bildes fällt mir mal wieder auf, wie versifft das Rad noch vom Sonntagsausflug ist. Böse Zungen würden behaupten, dass das Radeln mit einem geputzten Rad leichter sei. Realisten sagen, dass die verdammten Reifen dann nicht am Dreck schleifen würden.

Dieselbe Stelle mit Blick auf Bad Mergentheim:

Eine nette Runde auf dem Taubertalradweg. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass der Abschnitt zwischen Edelfingen und Unterbalbach ziemlich verdreckt ist. Mit dem Rennrad ist ein Ausweichen auf die Straße empfehlenswert, da man bei Nässe leicht ins Rutschen gerät. Was die Autofahrer davon halten werden, wenn man auf der eh zu engen Straße mit dem Rennrad herumgurkt?

Vielleicht schreibe ich mir dann auf den Rücken, dass man bitte nicht mich, sondern den Bauern anhupen soll, der den Radweg immer so einsaut.

Grüße

W.

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Über den guten Ton

Was ist ein guter Ton?

Physiker würden die Frage vermutlich mit irgendwelchen Schwingungsangaben beantworten können.

Im Allgemeinen versteht man wohl unter dem „guten Ton“ das angenehme und respektvolle Miteinander. Natürlich besteht so etwas auch häufig nur aus Floskeln. Begrüßungen nur als Beispiel.

Bei der Kommunikation zweier Personen, kann der gute Ton sich auch nonverbal äußern. Dabei meine ich nicht nur das gutmütige zustimmende Brummen oder das sächsische „Nö“, welches „Ja“, „Nein“ oder auch „Vielleicht“ bedeuten kann, sondern auch z.B. ein freundliches Lächeln.

Mir fällt manchmal auf, dass es Menschen gibt, die ein Problem mit dem guten Ton haben. Dazu gehören manchmal Spaziergänger, die nebeneinander laufend den ganzen Weg versperren. Wenn man sich als Radler von hinten nähert, abbremst und ein freundliches „Entschuldigen Sie bitte.“ hören lässt, drehen sich diese Menschen um, raunzen „Hast Du keine Klingel!“ und gehen widerstrebend zur Seite.

Ich sehe da 2 massive Verstöße gegen den guten Ton. Zum Einen bin ich inzwischen weit davon entfernt, ein pickliger Teenager zu sein, den man einfach so duzen kann. Zum Anderen muss man ja nicht immer mit der Klingel die Leute aus dem Weg jagen. Die Klingel ist ein Alarmsignal und spricht, insofern sie überhaupt am Rad angebracht ist, folgende in Übersetzung gebrachte Sprache: „Verpiss Dich auf die Seite, Du lahmer Fußgänger! Der Weg hier gehört mir, Du hast hier nichts zu suchen!“

Leider ist es tatsächlich so, dass vorwiegend die älteren Mitmenschen den von hinten sich nähernden Radfahrer nicht bemerken und dass sie gelegentlich ein Problem mit höheren Tönen haben. Also kann man sich im Prinzip das Klingeln ersparen, weil es sowieso damit endet, dass man Abbremsen und verbal um Platz bitten muss. Warum sollte ich dann bitte vorher klingeln und nicht gleich höflich anfragen?

Wie so häufig, dreht sich alles im Kreis und endet damit, dass jemand auf eine höfliche Bitte mit einer brüsken Antwort reagiert und somit den Bittenden vor den Kopf stößt. Dabei ist es doch ganz einfach, oder nicht? Ich liebe es, freundlich „Grüß Gott und vielen Dank!“ beim Vorbeifahren zu sagen.

Eine weitere Gattung sind Förster, Jagdpächter oder wie auch immer sich die Herren nennen, die mit ihren geländegängigen PKW im Wald herum fahren und mir als MTBiker begegnen. Beginn des Gesprächs ist das Herunterkurbeln des Fahrerfensters und das Heraushängen eines zornesroten Kopfes: „Was machst Du hier. Hier hast Du nichts verloren!“ Damit wird jedes vernünftige Gespräch von Grund auf im Keim erstickt. Und warum? Ja klar, der gute Ton!
Letzten Sonntag habe ich gleich zwei dieser Exemplare auf einen Fleck getroffen. Sie standen neben ihrem Fahrzeug, wir näherten uns zu zweit über einen Wiesenweg, der über eine Steigung in den Wald führte. Beginn war ein obligatorisches, dass man auf dem Weg, auf dem wir fahren würden, nichts verloren habe. Natürlich wurden wir geduzt. Ein freundlicher Hinweis auf die beiden Fahrspuren, die sich auf dem Wiesenweg befanden, fruchtete nicht.

Eine Diskussion mit Personen, die mit dem „guten Ton“ im Argen liegen, führt von vorne herein leider zu nichts, also ließen wir uns nicht auf ein weiteres Gespräch ein, wünschten einen guten Tag und fuhren auf einem geschotterten Waldweg weiter. Nach 2 Min überholte uns der geländegängige PKW und stand 500m weiter quer auf dem Weg, beide Herren ausgestiegen, Wildfutter verteilend.

„Hier geht es nicht weiter!“ schallte es uns entgegen. Meines Erachtens kann das jeder behaupten und da ich die Strecke nicht kannte, zirkelte ich mein Rad am Auto vorbei. Schwierig, da ich dazu auf den Seitenstreifen musste, da die mangelnde Länge des Fahrzeuges durch das Öffnen der Heckklappe ausgeglichen wurde. In der Tat sah ich auf einen Wendehammer von dem aus ein Waldweg und eine Rückegasse abgingen. Großes Geschrei hinter mir. Der Grünbefrackte packte die gute alte „Du bist bescheuert“-Kiste aus. „Bleib ruhig!“ raunte mir mein Begleiter zu, „Komm wir drehen ab, hat doch kein Sinn zu streiten.“ Dies führte dazu, dass der Herr uns weiterhin unhöflich Worte hinterher spie.

Adrenalin im Blut dauerte es ein halbe Stunde, bis ich wieder Genuss beim Radeln verspürte.

Ich möchte mich deswegen ganz herzlich bei dem Herren, der sowohl vom „guten Ton“ als auch den rechtlichen Begebenheiten keine Ahnung zu haben scheint, bedanken und ihm trotzdem wünschen, dass er einen schönen Sonntag hatte. Mein Sonntag war ansonsten nämlich einfach klasse!

Das Waldgebiet zwischen Unterbalbach und Oberbalbach ist schön. Ich verspreche gerne, dort die Wege nicht zu verlassen. (Die Unterscheidung Weg und Rückegasse kann knifflig werden und ich würde eine rechtliche Auseinandersetzung scheuen, wenn diese gleichzeitig mit Nötigung und Beleidigung einhergeht.)

Der Frieden des Waldes und der Natur wird meiner Meinung nach eher durch Schreierei und dem Motorenlärm gestört, als von zwei umherirrenden und ortsfremden Mountainbikern. Vom Nutzen des Anfütterns von Wild bei deutlichen Plusgraden habe ich ehrlich gesagt überhaupt keine Ahnung, bin mir aber sicher, dass bessere Gründe vorlagen sich mit dem Auto im Wald aufzuhalten, als unsererseits an einem Sonntag Morgen Erholung zu suchen.

Das es auch anders geht, bewies ein Förster, der mich auf dem Verbindungsweg zwischen Großrinderfeld und Tauberbischofsheim darauf hinwies, dass der Weg wegen Holzfällarbeiten gesperrt sei. Ich entschuldigte mich und wies darauf hin, dass ich von der Seite auf diese Straße gestoßen sei und ich deswegen die Schilder nicht gesehen habe. Wir wünschten uns gegenseitig einen schönen Tag und er bat mich abschließend darum, dieses Waldgebiet zu verlassen und vorsichtig zu sein.

Gerne doch. 🙂
Der Ton macht die Musik.

Stumme Zeugen. Hier in Reicholzheim

Grüße

W.

Unscheinbar: Werbach

Gestern entdeckte ich eine ganz unscheinbare Brückenheiligendarstellung bei Werbach (Ortsausfahrt in Richtung Tauberbischofsheim). Leider hatte ich da meine Kamera nicht dabei.

Heute war ich mit Alex zum Radeln verabredet und dachte mir, dass ich davor den Schlenker fahren könne, um mir das Ganze noch genauer zu betrachten.

Sieht aus der Perspektive nicht unscheinbar aus.

Aus dieser ist es ein bisschen anders:

Die Figur kann man als Autofahrer leicht übersehen, da man an dieser Stelle den Ortsbereich schon verlassen hat und beschleunigt oder umgekehrt abbremst, um in den Ortsbereich zu gelangen. Schade, denn der genaue Blick lohnt sich.

Von Werbach fuhr ich über den Steinbruch in Richtung Großrinderfeld. Mit Befremden betrachtete ich den Tresor etwas genauer, der etwas unmotiviert neben dem Steinbruch herumsteht.

Später konnte ich bei einem kurzen Stopp nicht widerstehen. Der Lichteinfall faszinierte mich und das Rot von Alex` Rad kommt sehr schön zur Geltung.

Das Wetter soll leider wieder umschlagen. Morgen regnet es auf gefrorenen Boden. Auto fahren wird dann kein Spaß.

Grüße

W.